Nacht der offenen Kirche, St. Johann, Bremen

du
mir vertraut
jetzt weit weg
ich denk an dich
solang

Dirk Meyer

Unsere Gemeinde

Liturgie

Impulse und Anregungen zum Lesen, Hören oder Sehen

Die Corona-Pandemie erfordert gesamtgesellschaftliche Maßnahmen, die vor kurzer Zeit undenkbar schienen. Dazu gehört auch, dass wir sogar all unsere Gottesdienste bis auf Weiteres absagen müssen – sonntags wie werktags. Es geht uns darum, dass die Weiterverbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) möglichst verlangsamt wird, damit das Gesundheitssystem in unserem Land nicht schlagartig überlastet wird. Es geht uns auch um notwendige Schritte der Solidarität mit den durch das Virus am meisten Gefährdeten und den Betroffenen.

Wenn wir schon nicht zur Gottesdienstfeier zusammenkommen können und auch sonst direkte soziale Kontakte möglichst einschränken sollten, so bleibt uns dennoch die Möglichkeit, auf anderen Wegen in Kontakt zu bleiben. Ein Weg führt u.a. über die modernen Internetmedien.

Impulse und Anregungen zum Lesen

Die Corona-Pandemie lässt niemanden mehr kalt; auch mich nicht. Aber mein Glaube gibt mir Halt und Stabilität – auch in dieser Zeit. Gestern habe ich einmal versucht mein eigenes Gebet zu formulieren.

GOTT!
immer da
in mir
in dir, meinem Gegenüber.
DANKE

So ist Gott immer ganz nah bei mir. Besonders in meinem morgendlichen Gebet. Diese Gebetszeit vermittelt mir wirklich seine Nähe, und ich bitte ihn täglich darum, mir diesen Zustand beständig zu erhalten. So gestärkt komme ich durch den Tag.

In der vorletzten Ausgabe von „Christ in der Gegenwart“ (12/2020) fand ich auf der Seite 130 unter dem Titel „Der zeitgemäße Beter“ diesen mich besonders ansprechenden Text: „Beten heißt also nicht, um dieses und jenes zu bitten? Wozu auch, wenn Gott ja nicht eingreift? Nein, er greift nicht ein; aber er wirkt auf dich ein, wenn du dich auf seinen Heiligen Geist ausrichtest, deine Sinne auf seine Tora lenkst – seine Worte werden dich erneuern.“

Dabei hat mich besonders berührt: „…aber er wirkt auf dich ein…“. Schon viel länger lebe ich mit diesem Einwirken Gottes. Er wirkt auf mich dadurch ein, dass er mich, sein Geschöpf, an der sich ständig fortsetzenden Schöpfung teilhaben und mithelfen lässt; mich also in die Verantwortung nimmt. Bei mir nicht spektakulär, aber vielleicht immer auch mal wieder in meiner ganz bescheidenen Mitwirkung am einzelnen (bestimmten?) Menschen. Und mit dieser inneren Haltung glaube ich zwar immer noch zu wenig zu tun, kann damit aber inzwischen einigermaßen umgehen. Ich muss also nicht mehr im Großen die Welt verändern; das ist wohl eher nicht mein Auftrag. Und meine zurückgedrängte(?) Dankbarkeit gegenüber dem, was ist, wächst auch gerade wieder. Deshalb bitte ich Gott täglich neu, mir die Kraft zu verleihen, die Geschehnisse meines Tages demütig anzunehmen und sie in Bausteine der Liebe zu verwandeln auf dem Weg zu ihm, meinem Schöpfer und Herrn.

Wolfgang Jordan

Impuls zum Evangelium vom 5. Fastensonntag, Lesejahr A: Joh 11,1-45

Was hätte besser gepasst, als die Kolumbariumskirche St. Elisabeth zu eröffnen mit diesem Text aus dem Johannesevangelium, der Auferweckung des Lazarus. Hier begegnet mir ein Jesus, der in seinen Beziehungen und Gefühlen und Handlungen ganz Mensch ist und der andererseits vom Evangelisten Johannes als der Gottessohn gezeichnet wird mit den Ich-bin-Worten „Ich bin die Auferstehung und das Leben“. Gerade in der Gleichzeitigkeit beider Naturen Jesu wird es mir möglich, Trost zu finden, höre ich doch diese Worte Jesu mit Marthas Ohren. Sie, die um ihren toten Bruder trauert, ist verzweifelt und zweifelt doch nicht an Jesus und seiner Gottessohnschaft. Sie darf frei heraus reden, auch ihre Enttäuschung schimmert da durch. Wie kann mich dieser Jesus trösten?

Jesus weint, das sind die Worte, die mich anrührten, ist er doch damit ein Gott der Nähe, der meine Tränen weint, sie nicht wegwischt, sondern wertschätzt als Liebesfähigkeit. Die Messingplatten an den Lehmwänden unserer Kolumbariumskirche sehe ich als Jesu Tränen, und diese Wände mit den Kammern sind keine Zellen, in die ich versuche, die Toten zu verpacken, sondern sie sind ein Setzkasten für diese Liebe.

Und wir lassen die Toten gehen, wir halten sie nicht fest: „…als flögen sie nach Haus.“ Auch an dieses romantische Bild muss ich denken in unserem Taubenschlag, dass die Seele weit die Flügel ausspannt, unsere Täubchen, unsere Seelen, um heimzukehren.

Hoffnung und Trost in dieser so ungewöhnlichen Fastenzeit kann der Text sein, vielleicht eine wohltuende Vorausschau auf Ostern in seiner Parallelität.

Zur Verherrlichung Gottes führt mich dies im Text, Gott ist größer, und das tröstet mich, sein Name ist JHWH, und Jesu Ich-bin-Worte sind wie ein Echo auf die Offenbarung des Gottesnamens am Dornbusch zu hören: Gottes ewige Existenz hilft mir in meiner labilen Identität. Jeder meiner Atemzüge verherrlicht diese Größe, die alles übersteigt und mich gleichzeitig halten, retten kann in der Zusage der Auferstehung: Der Geist, der lebendig macht, wohnt in dir.

Anja Wedig, Gemeindereferentin

Impuls zum Evangelium vom 4. Fastensonntag, Lesejahr A: Joh 9,1-41

Liebe Gemeinde,
im heutigen Evangelium hören wir von der Heilung eines Blinden durch Jesus. Das Thema Blindheit hat auch für uns heute noch eine große Bedeutung. Sind nicht auch wir manchmal blind? Ich spreche nicht von der physischen Blindheit, die uns die reale Welt nicht sehen lässt. Ich meine die geistige, seelische Blindheit, Dinge nicht zu sehen und wahrzunehmen, die wir, aus welchen Gründen auch immer, nicht sehen wollen oder können.

Blindsein hat viele Facetten. So waren wir möglicherweise alle schon mal ›blind vor Liebe‹. Das ist wohl die schönste Art des Blindseins, weil sie mit so vielen positiven Emotionen verbunden ist. Wir sehen dann nur das Gute in dem Menschen, den wir lieben, – seine negativen Seiten blenden wir erst einmal einfach aus.

Doch ich bin sicher, wenn wir unseren Alltag und unser Leben Revue passieren lassen, so entdecken wir schnell, wie oft wir blind sind für Dinge, die wir eigentlich sehen müssten.
Ein persönliches Beispiel: Während meines dreimonatigen Praktikums in St. Johann und durch meine Mitarbeit in der Johannis-Oase ist mir (wieder stärker) bewusst geworden, wie viele Menschen obdachlos sind und auf der Straße leben. Zwar habe ich diese Menschen vorher auch wahrgenommen – beim Einkauf, beim Chillen in der Stadt oder sonst wo. Für ihre Gedanken und Gefühle, Sorgen und Nöte war ich allerdings blind.

Jesus hat ein Wunder vollbracht und die Augen eines Blinden geheilt. An mir will er die Blindheit meines Herzens heilen. In der Heiligen Schrift sagt Jesus. »Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan« (Mt 25, 40). Für mich ist das einer der schönsten und aussagekräftigsten Sätze der Bibel. Wenn ich die Botschaft dieses Satzes ernstnehme und versuche, sie zu leben, hat Jesus schon meine innere Blindheit geheilt.

Ich kann zwar keine Wunder vollbringen wie Jesus, aber ich kann mit seiner Hilfe Wunderbares tun: mit einem kurzen, aufmunternden Blick für den Menschen ohne Obdach, einem Lächeln, vielleicht sogar einem Gespräch? Es muss ja nicht immer gleich eine Geldspende im eiligen Vorübergehen sein.

Jesus kann alle möglichen Blindheiten unseres Herzens heilen. »Wunder gibt es immer wieder«, sang Katja Ebstein in den 70ern, »heute oder morgen können sie geschehen.« Manchmal reicht es schon, wenn wir einfach nur hinsehen.

Torsten Buß, theol. Praktikant

Schöpfungserzählung nach Martin Buber, gelesen von Anja Wedig, mit Improvisationen von Gregor Daul, Oboe

Impuls zum Evangelium vom 3. Fastensonntag, Lesejahr A: Joh 4,5-42

Wenn ich Durst habe, weil mein Körper und Geist ausgetrocknet sind, gehe ich an den Wasserhahn. Und schnell klingt der sich ankündende Kopfschmerz wieder ab.

Mit meinem inneren Durst aber – dem Durst meines Herzens und meiner Seele – gehe ich gerne mit anderen ins Gespräch. Ich suche vertrauensvolle Menschen auf, die mir ihre Zuneigung schenken und dadurch helfen, dass ich mein Inneres öffnen kann. Das schenkt mir Kraft im Alltag – gerade dann, wenn es mal nicht so rund läuft.

Für mich ganz selbstverständlich gehe ich mit dem Durst meines Herzens und meiner Seele auch ins Gespräch mit Gott – ins Gebet. Über meine bisherige Lebenszeit hin hat sich immer mehr ein inneres Zwiegespräch mit Gott entwickelt, das gleichsam an jedem Ort und zu jeder Zeit stattfindet. Hier kommt meine tiefste Sehnsucht zur Sprache, die ich anderen Menschen nur schwer mitteilen kann.

Viele »durstlöschende Begegnungen« müssen in dieser Zeit, in der sich das neuartige Coronavirus in der ganzen Welt weiter ausbreitet, massiv eingeschränkt werden. Auch bei uns in der Gemeinde: Gruppentreffen und andere Veranstaltungen, Besuche von besonders gefährdeten Menschen in Altenheimen und Krankenhäusern und nicht zuletzt unsere Gottesdienste. All dies schmerzt besonders, weil wichtige »Quellen« für unseren inneren Durst so nicht mehr erreichbar sind.

Aber Jesus bietet in dem für viele bekannten Gespräch mit der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen »lebendiges« Wasser an, das im Inneren des Menschen zu einer eigenen sprudelnden Quelle wird – nachzulesen im Evangelium vom 3. Fastensonntag (Lesejahr A) (Joh 4,5-42). Diese innere lebendig sprudelnde Quelle meint eine unschätzbar tiefe Gewissheit, von Gott geliebt und angenommen zu sein. Jesus steht für die Zuwendung Gottes zum Menschen. Er weckt mit seiner Art die Gewissheit gläubigen Gottvertrauens.

Diese Gewissheit in sich zu haben ist ein großartiges Geschenk. Wer es annehmen kann, hat eine Quelle, aus der er oder sie trinken kann angesichts der Sehnsucht, die Herz und Seele verspüren. Diese Quelle mag auch dann tränken, wenn andere durstlöschende Begegnungen einmal nicht möglich sind.

Dirk Meyer, Pfarrer

Corona – Zwangsauszeit oder Chance zur Ruhe?

Wohl kaum eine Krise hat die Menschheit in den letzten Jahrzehnten so tief getroffen wie die Corona-Pandemie. Viele Menschen sind erkrankt und stehen unter Quarantäne. Viele sind gestorben und diejenigen, die (noch) gesund sind, sind und werden gezwungen, auf Distanz zu anderen Menschen zu gehen. Die Welt steht still und hält den Atem an. Leere Innenstädte und Geschäfte, keine Kultur- und Sportveranstaltungen, geschlossene Kitas und Schulen und selbst alle kirchlichen Veranstaltungen und Gottesdienste sind zumindest bis Palmsonntag im ganzen Bistum abgesagt worden. Alles zum Schutz vor dem Corona-Virus. Unser Alltag verändert sich, ob wir wollen oder nicht. Eine verordnete Zwangsauszeit. Wer hätte wohl gedacht, dass es so weit kommen könnte?

So schlimm und ungewohnt die Situation für uns auch sein mag, so bietet sie uns vielleicht auch die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und innezuhalten, Dinge zu tun, die wir sonst vernachlässigen oder immer wieder aufschieben. Das könnte z.B. bedeuten, dass wir besonders Zeit mit unseren Partnern und Kindern verbringen oder mit anderen Familienmitgliedern. Vielleicht gibt es auch geliebte Menschen, die wir sonst vertrösten, weil wir keine Zeit haben. Hier kann auch ein Telefonat helfen, um die Infektionsgefahr zu umgehen. Und vielleicht bietet sich doch die Gelegenheit, sie zu besuchen, an sie zu denken oder einfach »nur« für sie zu beten. Auch wenn von politischer Seite dazu geraten wird, nicht an größeren Veranstaltungen teilzunehmen und generell soziale Kontakte soweit wie möglich zu vermeiden, so können wir vielleicht im Kleinen Gutes tun. Für uns und für andere. Abgesagte Großveranstaltungen, verschobene Dienstreisen ins Ausland, all das sind Situationen, die auch eine Chance beinhalten, etwas zu verändern. Wir können zu neuen Kräften kommen, den Akku aufladen und darüber nachdenken, ob unsere bisherigen Lebensziele die richtige Orientierung waren. Die Corona-Krise zeigt uns nämlich sehr deutlich, an welchem seidenen Faden das menschliche Leben und seine ganze Existenz hängen.

Auch wenn aktuell nicht die Möglichkeit besteht, einen Gottesdienst zu besuchen, so bleibt unsere Kirche St. Johann dennoch geöffnet und lädt zu einem stillen, nachdenklichen Gebet ein – werktags von 10.00 bis 17.00 Uhr und sonntags von 12.00 bis 17.00 Uhr.

Torsten Buß, theol. Praktikant

Impulse und Anregungen zum Hören oder Sehen

Sie sind eingeladen, gemeinsam mit uns den Kreuzweg zu beten.
Von Zuhause aus – mit den Kreuzwegbildern aus St. Johann – mit Musik und Liedern und im Gedenken an all die Menschen, die in dieser Zeit besonders schwer zu tragen haben. Vielleicht nehmen Sie sich ja eine halbe Stunde Zeit dafür…

Die Autorin Frau Andrea Christ und der epubli Verlag haben uns freundlicherweise die Zustimmung für das „Gebet auf unserer Homepage“ aus folgendem Buch gegeben:

Kreuzwegandachten – nicht nur für die Fastenzeit
Buch kartoniert, Paperback, 120 Seiten
epubli, erschienen am 13.01.2017

Ludmilla und Oliver Jäckel

Vielleicht mögen Sie ja gerne für eine Dreiviertelstunde „Da-Sein“ vor Gott, in der Stille zur Ruhe kommen, einen Abschnitt aus dem Evangelium hören, ein paar Impulsfragen in ihr Herz fallen lassen – mitbeten und mitsingen. Wie sonst am Donnerstagabend in St. Johann auch – nur anders gemeinsam.

Die Stille ist dabei ein wichtiges Element, die uns einlädt, uns von Gott berühren zu lassen – in unserem Herzen, am Grund unserer Seele.

Also wundern Sie sich nicht, wenn die Anbetung mit Stille beginnt und Ihnen im Video zwischen den Impulsen immer wieder einige Minuten der Stille begegnen.

Die Musik kommt von Karl-Bernhard Hüttis, der Gesang von Susanne Schirmer, und ein Stück ist von der Gruppe „Aschira“.

Osterkerzen für Zuhause

Die Corona-Krise verlangt uns ab, dass wir das wichtigste Fest unseres Glaubens – Ostern – nicht in öffentlichen Gottesdiensten feiern können.
Bestimmt aber findet sich eine Möglichkeit, Ostern im kleinen familiären Kreis oder ganz alleine Zuhause zu feiern. Im Internet gibt es dazu eine Fülle von Anregungen. Das Gotteslob kann ebenfalls eine Hilfe sein. Auch muss eine neue Osterkerze dabei nicht fehlen.
In unserer Kirche St. Johann stehen Osterkerzen zum Verkauf bereit. Ein Besuch in der Kirche für ein stilles persönliches Gebet kann mit dem Kauf einer Osterkerze verbunden werden.

Elisabeth-Konferenz, St. Johann, Bremen

Ich drücke es
mal so aus:

„Ich würde dich
am liebsten drücken!“

Verrückt und verdrückt,
dass das momentan
nicht ausgedrückt
werden kann.

Das holen wir nach,
wenn wir wieder
enger zueinander
rücken und drücken
dürfen.

Peter Schott, in: Pfarrbriefservice.de

Caritas und Soziales

Hilfsangebote

An dieser Stelle informieren wir über sozial-caritative Angebote, die wir in der Zeit der Corona-Krise machen können, auch wenn Sozialkontakte möglichst eingeschränkt werden müssen.

Telefonkontakt mit dem pastoralen Team von St. Johann

Als pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von St. Johann stehen wir gerne für ein persönliches Gespräch am Telefon zur Verfügung. Unsere Telefonnummern finden Sie oben auf dieser Seite unter Kontakt.

Telefonisches Gesprächsangebot der ›Offenen Tür‹

Wir verweisen hier auf ein telefonisches Gesprächsangebot der Psychologischen Beratungsstelle ›Offene Tür‹ des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen.
Die ›Offene Tür‹ bietet in der aktuellen Situation ab Montag, 23.03.2020 telefonische Gespräche an.
Die Gespräche sind möglich für jede und jeden.
Im Team der Beratungsstelle arbeiten Frauen und Männer, die erfahren sind in Beratung, Psychotherapie und Seelsorge.
Sie erreichen die Beratungsstelle:
Montag bis Freitag von 10.00 – 13.00 Uhr und von 15.00 – 18.00 Uhr unter Telefon 0421/324272.

Johannis-Oase

Unsere Johannis-Oase ist wieder geöffnet – von montags bis freitags zwischen 10.00 und 13.30 Uhr.
Wegen der Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus herrschen strenge Vorgaben beim Einlass.

Die Johannis-Oase darf immer nur von einer Person betreten werden. Diese hat dann ca. eine halbe Stunde Zeit, um sich zu duschen und gegebenenfalls zeitgleich Wäsche zu waschen. Der Eintritt nacheinander wird geregelt durch das Ziehen einer Nummer an der Tür.
Die Betreuung in der Johannis-Oase durch maximal zwei Ehrenamtliche, die sich zur Mithilfe bereit erklärt haben, erfolgt nach den notwendigen Maßgaben. Dazu zählt u.a. ein gebührender Körperabstand von 1,5 Metern und regelmäßiges Händewaschen.
Die Johannis-Oase wird stets zeitnah gereinigt.
Es wird dafür gesorgt, dass sich vor der Johannis-Oase keine Menschengruppe ansammelt.

In der Johannis-Oase können wohnungslose Menschen ihre Sachen waschen und trocken. In der Zeit bekommen sie einen Bademantel und können z.B. selbst duschen. Möglich wird dies durch ehrenamtliches Engagement von Mitgliedern der Propsteigemeinde St. Johann und der Caritas Bremen.

Essensausgabe für Obdachlose

Die Gemeinschaft Sant Egidio verteilt während der Krisenzeit zusammen mit der Initiative Cook and Help an den Wochenenden am Hauptbahnhof leckere Essenspakete für Menschen auf der Straße.
Wann: samstags und sonntags von 12.30 14.30 Uhr. – Wo: im Zelt der Suppenengel auf der Bürgerweide.

Und die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialen Dienste des Caritasverbandes Bremen werden ab Montag, 30.03. dreimal wöchentlich ein Care-Paket vor unserer Kirche St. Johann verteilen.
Wann: montags, mittwochs und freitags von 11.00 – 13.00 Uhr

Gemeinschaft

Palmstockbasteln für Kinder und Familien

Liebe Kinder, liebe Gemeinde,
das geplante Palmstockbasteln fällt dieses Jahr leider aus. Christoph Sülz stellt uns eine kleine Anleitung zur Verfügung. So könnt Ihr Schritt-für-Schritt Zuhause mitbasteln.

Wer hat Lust?

Vorab einmal alles besorgen und vorbereiten, damit es losgehen kann!

Diese Sachen braucht man:
– 1 Stock, Stab oder Ast
– ein paar grüne Zweige (Buchsbaum)
– Krepp-Papier (alternativ Papierservietten oder dünnes buntes Papier)
– Blumendraht
– 1 Rosenschere

Und – los geht´s…!

Wie „Malen nach Zahlen“ nur heute „Basteln nach Bildern“.
Viel Freude dabei!

Wer Lust hat, dass wir Bilder der fertigen Palmstöcke auf der Homepage sammeln, kann sie gerne an die E-Mailadresse von Simone Hagn schicken.

Informationen

Zusammenhalten in der Krise – Spenden statt Kollekte

Während der Coronakrise ist unser gesellschaftliches und religiöses Leben stark eingeschränkt. So dürfen öffentliche Gottesdienste nicht mehr stattfinden. Damit aber entfallen auch Kollekten, ein gelebter Ausdruck von Nächstenliebe.

Die Aktion „Die digitale Kollekte“ der Darlehnskasse Münster gibt uns als Gemeinde in dieser schweren Krise online die Möglichkeit, weiterhin solidarisch zu handeln und christliches Engagement gemeinsam mit anderen aktiv zu gestalten. Das Prinzip dahinter: Spenden statt Kollekte.

Wir nehmen an der Aktion „Die digitale Kollekte“ teil – und laden Sie herzlich zur Mithilfe ein! Lassen Sie uns auch in Krisenzeiten gemeinsam solidarisch bleiben. Wir nutzen die Zuwendungen, um kirchliche und caritative Aufgaben zu unterstützen.

Zu diesen Aufgaben gehören bei uns schwerpunktmäßig:

  • Katholische Hilfswerke wie Adveniat, Bonifatiuswerk, Caritas International, Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, Misereor, Missio und Renovabis
  • Initiative Pater Stephan e.V. – Hilfe für Schulen, Jugendliche und Gemeinden im Sudan und Südsudan
  • Johannis-Oase – unsere gemeindeeigene Einrichtung für arme und obdachlose Menschen, die hier kostenlos duschen und ihre Wäsche waschen und trocknen können
  • Bremer Treff – eine Einrichtung in der Bremer Innenstadt, die armen und obdachlosen Menschen täglich ein warmes Essen, Sozialberatung, seelsorgerlichen Beistand und medizinische Hilfe anbietet
  • Erhalt unserer Kirchen St. Johann und St. Elisabeth

Wenn Sie wollen, können Sie mit einer Online-Spende helfen.

Ich bedanke mich herzlich für Ihre Unterstützung!
Pfarrer Dirk Meyer