Mehr als ein berühmtes Chorwerk

In seiner Johannespassion findet Johann Sebastian Bach eine einzigartige musikalische Sprache für das Leiden und Sterben Jesu Christi. Durch die dialogische Gestaltung wird das Werk fürs Publikum aber auch zum miterlebbaren Drama, das wir auf die Bühne bringen.

Die Bremer Kinder- und Jugendkantorei und der Kammerchor an St. Johann laden ein zu

Bachs Johannespassion in szenischer Aufführung

Am Samstag, 14, März 2026

um 20 Uhr in der Kirche St. Johann im Schnoor

Das Werk (1724 uraufgeführt und bis 1749 mehrfach überarbeitet), bietet sich für eine szenische Umsetzung an, weil verschiedene Protagonisten (Evangelist, Jesus, Pilatus) singend in Erscheinung treten und der Chor wechselweise die Rolle des jüdischen Volkes oder der Hohen Priester einnimmt.

Steht der Chor nicht nur singend im Hintergrund, sondern tritt hervor auf eine Bühne und mit den handelnden Figuren in Interaktion, so ermöglicht das dem Publikum über den reinen Musik-Genuss hinaus eine ganze andere, intensivere Auseinandersetzung mit dem Text und eine unmittelbar emotionale Erfahrung.

Es singen und spielen:

Clara Steuerwald-Sievers (Sopran), Natalie Jurk (Alt), Florian Sievers (Evangelist), Michel Gattwinkel (Tenor, Arien), Anton Haupt (Bass, Arien) Arvid Fagerfjäll (Jesus)

Ensemble Bremen Barock, Bremer Kinder- und Jugendkantorei, Kammerchor St. Johann

Regie: Ilka Hoppe

Szenische Gestaltung: Nika Jäger

Musikalische Leitung: Ilka Hoppe und Felix Mende

Tickets gibt es hier

Oder im URBI (Hohe Straße 8 – 9) und an der Abendkasse ab 19.30 Uhr